5-Schritte-Anleitung & Isa’s 1,2,3-Handform-Technik
Mit der 5-Schritte-Anleitung und Isa’s 1,2,3-Handform-Technik gelingen Cookies schnell und zuverlässig. Das Vorgehen ist einfach, gut nachvollziehbar und bleibt bei allen Rezepten im Grundprinzip gleich. Hier finden Sie eine kompakte Übersicht der wichtigsten Arbeitsschritte beim Cookie-Backen. Ausführliche Erklärungen, praktische Tipps und Hintergründe finden Sie in meinem Cookie-Backbuch.
SCHRITT 1 – Vorbereitung
Alle Zutaten bereitlegen und die, die Raumtemperatur (20–22°C) benötigen, bereits einige Zeit davor aus dem Kühlschrank nehmen. Besonders wichtig ist das für Butter, Eier, Milch, Sirup, Honig. Alle Backutensilien bereitlegen: Rührschüssel, Handmixer, Messer, kleine und größere Löffel, digitale Küchenwaage, Backblech, Backpapier etc. Diese Vorbereitung erleichtert das Backen und die Wahrscheinlichkeit sinkt, eine Zutat zu vergessen.

SCHRITT 2 – Trockene Mischung

Alle pulverförmigen Zutaten, die das Rezept verlangt, wie Mehl, Stärkemehl, Vollmilchpulver, Backtriebmittel (Backpulver, Weinsteinbackpulver, Natron), Salz, Kakao, in eine Schüssel sieben. Dann die größeren oder gemahlenen Zutaten wie Mandeln, Schokodrops, gehackte Nüsse oder Trockenfrüchte hinzufügen und alles gut vermischen.
SCHRITT 3 – Feuchte Masse
Zunächst in einer Rührschüssel Butter mit Zucker und allen Gewürzen (Vanille, Kardamom, Zimt etc.) cremig aufschlagen, bis die Masse hell und luftig ist. Eier und ggf. andere flüssige Zutaten wie Milch, Honig oder Sirup nach und nach zugeben und gut einrühren.
TIPP: Wenn der Butter-Zucker-Masse viel Flüssigkeit auf einmal zugefügt wird und nicht alle Zutaten auf verträglichen Temperaturen sind, besteht die Gefahr, dass die feuchte Masse gerinnt und sich damit die Konsistenz der Cookies ungünstig verändert. Um dem vorzubeugen, kann Isa’s 4-TL-Methode eingesetzt werden.

SCHRITT 4 – Teig herstellen

Die trockene Backmischung nun zur feuchten Masse hinzufügen und nur so lange mixen, bis sich alle Zutaten gerade eben verbunden haben. Mehr ist nicht notwendig und man vermeidet so die Gefahr der Überknetung und damit zähe Cookies.
SCHRITT 5 – Vom Teig zum Cookie
Ein typischer Cookie-Teig muss nicht unbedingt gekühlt werden, außer er ist durch die Bearbeitung oder das Raumklima zu warm geworden und die Cookies würden deshalb breiter verlaufen, als sie sollten. Dennoch ist eine Kühlzeit des Teiges von zumindest 15 Minuten (oder auch länger) sehr günstig, weil sich dadurch die Aromen besser im Teig verteilen können. Den Cookie-Teig beim Kühlen unbedingt abdecken, damit er weder austrocknet noch Fremdgerüche annimmt. Den Backofen vorheizen.


Dann Isa’s 1,2,3-Handform-Technik anwenden:
- Teig portionieren (Eisportionierer, Löffel oder Hände)
- Kugeln formen, diese mit ausreichend Abstand aufs Backpapier am Backblech setzen
- Die Kugeln mit der Handinnenfläche flachdrücken
und die Cookies nach Anleitung backen. Cookies am Backblech kurz abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter heben und vollständig auskühlen lassen. Erst wenn sie vollständig ausgekühlt sind, können sie zur Aufbewahrung verpackt werden.
