Zutaten-Lexikon

  • strukturgebende – wie Mehl und Eier
  • strukturunterstützende – wie Zucker und Fett und
  • geschmacksgebende – wie Gewürze und Aromen

BACKTRIEBMITTEL – Backpulver, Weinsteinbackpulver und Natron lassen Teige durch Gasbildung aufgehen und sorgen für luftige, lockere Cookies. Weinsteinbackpulver ist die natürliche Alternative zu herkömmlichem Backpulver und reagiert etwas sanfter. Natron braucht eine saure Zutat im Teig, um zu wirken.

BUTTER – Cremiges Milchfett aus Kuhmilch, das durch Aufschlagen Luft einschließt. Sorgt für zarte Textur, buttriges Aroma und stabilisiert den Teig. Zimmerwarm verarbeiten für eine optimale Cremigkeit.

CORNFLAKES – Geröstete Maisflocken, die Cookies eine knusprige Textur und milden Getreidegeschmack verleihen. Sie bleiben auch nach dem Backen leicht crunchy. Vor der Verarbeitung leicht zerbröseln für eine bessere Verteilung im Teig.

EIER – Binden den Teig, spenden Feuchtigkeit und sorgen für stabile Struktur. Das Eigelb macht Cookies zarter, das Eiweiß gibt Halt. Zimmerwarm verarbeiten für eine gleichmäßige Emulsion.

HAFERFLOCKEN – Gewalzte oder zerkleinerte Haferkörner, die Cookies einen nussigen Geschmack und kernigen Biss verleihen. Sie binden Feuchtigkeit und machen Cookies weicher. Zarte Flocken verteilen sich gleichmäßiger, kernige bleiben bissfester.

MEHL – Das Grundgerüst jedes Cookie-Teigs aus gemahlenem Getreide. Weizenmehl Typ 480 (Österreich) oder 405 (Deutschland) ist Standard für zarte Cookies. Zu viel Mehl macht Cookies trocken, zu wenig lässt sie zerfließen.

MILCH – Spendet Feuchtigkeit und macht den Teig geschmeidig. Vollmilch bringt mehr Fett und Geschmack als fettreduzierte Milch. Vollmilchpulver eignet sich sehr gut für Cookies, da es Milcharoma ohne Extra-Flüssigkeit liefert und den Teig stabiler macht.

SALZ – Verstärkt alle Aromen im Teig und balanciert die Süße. Eine Prise genügt, um Schokolade intensiver und Vanille runder schmecken zu lassen. Zu viel Salz verändert den Geschmack ungünstig – weniger ist daher mehr.

SCHOKOLADE – In Form von Schokodrops, gehackter Kuvertüre oder Kakao die Seele vieler Cookies. Dunkle Schokolade bringt Tiefe, Vollmilch Cremigkeit, weiße Schokolade Süße. Hochwertige Schokolade mit mindestens 30 % Kakaoanteil verwenden.

STÄRKE – Maisstärke oder Kartoffelstärke machen Cookies besonders zart und mürbe. Sie binden weniger stark als Mehl und sorgen für eine feinere Krümelstruktur. Daher wird oft ein kleiner Teil des Mehls durch Stärke ersetzt.

ZUCKER (VERSCHIEDENE FORMEN) – Kristallzucker, Staubzucker, brauner Zucker – jede Form hat eine typische Funktion. Kristallzucker macht Cookies knusprig, brauner Zucker weich und karamellig, Staubzucker zart-mürbe. Die Wahl des Zuckers beeinflusst also Textur und Geschmack entscheidend.

ERDNÜSSE – Eigentlich Hülsenfrüchte, doch werden in der Backwelt zu den Nüssen gezählt. Haben einen kräftig-nussigen, leicht erdigen Geschmack und werden in Cookies ungesalzen und geröstet verwendet. Erdnussbutter macht Cookies besonders cremig und aromatisch.

HASELNÜSSE – Mitteleuropäische Klassiker mit mildem, leicht süßlichem Aroma. Geröstet entfalten sie ihr volles nussiges Potenzial. Ganz, gehackt oder gemahlen verleihen sie Cookies eine feine, elegante Note.

KOKOSNÜSSE – Tropische Früchte, deren geraspeltes Fruchtfleisch den Cookies eine exotische Süße und zarte Textur verleiht. Kokosraspel bleiben auch nach dem Backen leicht faserig. Besonders gut harmonieren sie mit Schokolade und Vanille.

MACADAMIANÜSSE – Die Königinnen unter den Nüssen mit butterweicher Textur und mildem, leicht süßem Geschmack. Sehr fettreich, was Cookies besonders zart macht. Ihr hoher Preis rechtfertigt sich durch den einzigartigen, edlen, exklusiven Geschmack.

MANDELN – Vielseitige Steinfrüchte mit feinem, leicht süßem Aroma. Geschält, blanchiert oder mit Haut, gehobelt, gehackt oder gemahlen – Mandeln sind echte Allrounder. Mandelmehl macht Cookies besonders zart und gibt ihnen Struktur.

PEKANNÜSSE – Nordamerikanische Verwandte der Walnuss mit butterigem, karamelligem Geschmack. Süßer und milder im Geschmack, weniger herb als Walnüsse. Gehackt geben sie Cookies einen luxuriösen Biss. Ganz in den Cookie-Teig gedrückt eine schicke Optik.

PISTAZIEN – Grüne Juwelen mit charakteristisch süßem, leicht harzigem Aroma. Ihre leuchtende Farbe macht Cookies optisch besonders schön. Ungesalzene und geschälte Pistazien verwenden.

WALNÜSSE – Herb-aromatische Klassiker mit leicht bitterer Note. Ihr intensiver nussiger Geschmack harmoniert perfekt mit Schokolade, Zimt und Karamell. Frisch schmecken sie am besten.

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